Equinix Studie – Trend zur Cloud-Migration nimmt trotz Sicherheitsbedenken zu

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2020-21 hat die Notwendigkeit, wettbewerbsfähig zu bleiben und steigende Nutzeranforderungen zu erfüllen, immer mehr Unternehmen dazu bewegt, geschäftskritische Anwendungen in die Cloud verlagern zu wollen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil von 15 auf 37%. In der Schweiz stieg der Anteil ebenfalls – von 11 auf 21%. Im Zuge des Aufbaus stabiler digitaler Infrastrukturen zur Sicherung des künftigen Erfolgs wird geschätzt, dass fast die Hälfte (47% weltweit, 39% in der Schweiz) der IT-Infrastruktur in der Cloud betrieben wird, trotz anhaltender Bedenken hinsichtlich der Cloud-Sicherheit.
Diese Zahlen stammen aus der Equinix 2020-21 Global Tech Trends Survey (GTTS), einer von Equinix jährlich durchgeführten internationalen Studie, die anhand der Antworten von 2‘600 IT-Entscheidern in Nord- und Südamerika, im asiatisch-pazifischen Raum und in der EMEA-Region das aktuelle Stimmungsbild aufzeichnet.

Seit dem Ausbruch der weltweiten COVID-19-Pandemie ist das Risiko von Cyberangriffen an der Digital Edge deutlich gestiegen. Cyberkriminalität verursacht weltweit einen Gesamtschaden in Höhe von mehr als 1 Billion Dollar, wobei die durchschnittliche Schadenshöhe für Organisationen mehr als eine halbe Million Dollar pro Vorfall beträgt. Das Risiko hat sich verschärft, da viele Unternehmen ihre Netzkapazitäten in kurzer Zeit verlagert haben, um den zunehmenden Datenverkehr zu bewältigen, der durch Fernarbeit verursacht wird. Dies hat zu einem rasanten Anstieg der Cloud-Migration und zu einer breiten Implementierung von Cloud-basierten digitalen Infrastrukturen im Rahmen einer hybriden Infrastrukturstrategie geführt.

Laut der Equinix GTTS-Studie räumen 50% der Befragten in der Schweiz (70% weltweit) der Migration in die Cloud oberste Priorität ein, während 80% (weltweit und in der Schweiz) sich auf die Digitalisierung ihrer IT-Infrastruktur konzentrieren. Dieser Schritt wird nicht leichtfertig vollzogen, da in allen drei Regionen die Gefahr von Datenlecks/Cyberattacken als Folge der zunehmenden Cloud-Nutzung als eine der grössten Bedrohungen für Unternehmen wahrgenommen wird: 45% in der EMEA-Region, 52% in Nord- und Südamerika, 50% im asiatisch-pazifischen Raum.

Diese Bedenken sind nicht unbegründet. Wie aus der 4. Ausgabe des Global Interconnection Index (GXI), einer von Equinix veröffentlichten Marktstudie, hervorgeht, nimmt die Zahl der Endgeräte und Cloud-Ressourcen zu. Folglich müssen Unternehmen sich mit den Sicherheitsrisiken auseinandersetzen, die mit einer verteilten Umgebung einhergehen, darunter DDoS-Angriffe, die im Vorjahresvergleich um 270% zugenommen haben.

Michael Montoya, Chief Information Security Officer bei Equinix: „Die digitale Transformation ist für Unternehmen von existenzieller Bedeutung. Jedes Unternehmen wird zu einem Softwareunternehmen und die Pandemie hat die Notwendigkeit der digitalen Transformation weiter verschärft.“ So haben laut der 2021 Gartner® Board of Directors-Umfrage 69% der Vorstände ihre digitalen Initiativen infolge der COVID-19-Situation intensiviert.“

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